Am 8. Mai April 2026 fand der dritte Teil des Moduls «Notfallmanagement» des CAS «Arbeitsumfeld Kernenergie» statt. Nach einem kurzen Rückblick auf die ersten beiden Tage durch Simon Rüegger (Axpo Group) führte Marek Cernoch (Axpo Group) ins Thema «Notfallschutz in Kernanlagen» ein. ⚛️
Im Fokus standen zentrale Auslegungs- und Sicherheitsgrundsätze von Kernanlagen, darunter:
🔹 Mehrfachbarrierenprinzip («Defence in Depth»)
🔹 Redundanz und Diversität sicherheitsrelevanter Systeme
🔹 Fehlertoleranz und Unabhängigkeit der Sicherheitssysteme
🔹 Beherrschung von Störfällen und Notfallschutz
🔹 Alterungsmanagement und Sicherheitsnachweise
Besonders eindrücklich war das Konzept der gestaffelten Sicherheitsvorsorge («Defence in Depth») – ein mehrstufiges Sicherheitskonzept auf mehreren unabhängigen Ebenen, das seit den ersten Kernkraftwerken kontinuierlich weiterentwickelt und optimiert wurde.
Ebenso zentral sind die vier grundlegenden Schutzziele:
✔️ Kontrolle der Kettenreaktion
✔️ Kühlung der Brennelemente
✔️ Einschluss der Radioaktivität
✔️ Schutz vor Strahlung
Ein weiterer Schwerpunkt war das Notfallschutzkonzept für Kernanlagen. Dabei wurde aufgezeigt, wie eng Bund, Kantone, das ENSI und die Kernkraftwerke zusammenarbeiten, um jederzeit höchste Sicherheitsstandards zu gewährleisten. 🤝
Sicherheit bedeutet nicht nur Prävention, sondern auch regelmässiges Üben sowie die laufende Anpassung an neue Entwicklungen. 🔍
Vielen Dank an die Referenten für die spannenden Einblicke und den praxisnahen Austausch – sowie an die Mitarbeitenden der Schweizer Kernkraftwerke für ihren täglichen Einsatz zugunsten einer sicheren und emissionsarmen Stromversorgung! 🙌
🔎 Weitere Informationen zum CAS:
CAS Arbeitsumfeld Kernenergie | BFH





