Gibt es einen Schlüssel für wirksames Change Management? 🗝️Ja, Empathie! 🤝

Am 29. Januar 2026 fand der dritte und letzte Teil des Wahlpflichtmoduls «Change Management» im Rahmen des CAS «Arbeitsumfeld Kernenergie» statt.

🔎 Am Vormittag zeigte die Psychologin Mirjam Ambühl eindrücklich auf, warum Widerstand und Konflikte zu den grössten Herausforderungen in Veränderungsprozessen gehören – und warum sie nicht als Störfaktor, sondern als normaler und wertvoller Bestandteil von Change verstanden werden müssen.

Veränderungen stossen oftmals auf Widerstand. ⚡Dieser kann aktiv oder passiv, offen oder verdeckt sein. Im Change Management spricht man dabei von den «Sieben Barrieren des Widerstands», von Misstrauen über Statusverlust bis hin zur Frage der Selbstwirksamkeit: «Was bedeutet diese Veränderung konkret für mich?» ❓

🪴Erfolgreicher Change braucht deshalb mehr als gute Konzepte. Er braucht:
·       klare und ehrliche Kommunikation,
·       Einbindung der Mitarbeitenden, wo immer möglich,
·       Raum für kritische Stimmen und Fehler,
·       Teamorientierung und Kooperation,
·       und vor allem Führung, die Veränderung vorlebt.

👉 Besonders spannend war der Fokus auf Verhaltensänderungen: Neue Gewohnheiten entstehen nicht durch Anweisungen, sondern durch passende Rahmenbedingungen, Vorbilder und eine Kultur, die Lernen ermöglicht. Emotionen sind dabei immer im Spiel – sie stecken an, verstärken sich im Team und beeinflussen den Erfolg eines Change massgeblich.

🔎 Am Nachmittag stellte BFH-Dozent Andreas Liedtke praxisnahe Methoden vor, wie Veränderungsprojekte konkret angegangen werden können – etwa die Kopfstandmethode oder kollegiale Fallberatung. Beide Konzepte zeigen: Gute Lösungen entstehen oft dann, wenn Perspektiven gewechselt und Erfahrungen geteilt werden.

📌 Fazit: Change Management, insbesondere in «High Reliability Organizations» (HRO) wie Kernkraftwerken, ist kein einmaliges Projekt, sondern ein kontinuierlicher, iterativer Prozess. Entscheidend ist, dass Ziel und Nutzen von Anfang an klar definiert sind und von den Betroffenen verstanden und gespürt werden. Empathie ist dabei keine «Soft Skill», sondern eine zentrale Führungs- und Managementkompetenz. 🤝🪴

🔎 Weitere Informationen zum CAS:

CAS Arbeitsumfeld Kernenergie | BFH

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